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Allgemeinmedizin Lechhausen
Peter Stiller
Dr. Andreas Eser
Dr. medic Anneliese Ilea
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86167 Augsburg

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Die extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT) wird zur Behandlung chronischer, nicht mit konventionellen Mitteln zu therapierender Krankheitsbilder verwendet. Sie kennen diese kurzen Schallimpulse aus der erfolgreichen Zertrümmerung von Nieren- und Gallensteinen. Die „Radiale Stoßwellentherapie“ ist eine technische Abwandlung dieser Methode, die das Indikationsspektrum auf den orthopädischen Bereich ausgedehnt und erheblich erweitert hat. Bei zahllosen Erkrankungen des Bewegungsapparats kann durch den Einsatz der Radialen Stoßwellentherapie eine Operation vermieden und eine Heilung erzielt werden.


Radiale Stoßwellen sind Schallwellen hoher Energie, die pneumatisch außerhalb des Körpers erzeugt werden. Sie werden über die Hautoberfläche nahe der Schmerzzone in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich dort radial (kugelförmig) aus.
Durch diese radiale Ausbreitung wird die Behandlung als besonders schonend empfunden. Nach der Behandlung reagiert das Gewebe um die Schmerzzone auf die Stoßwelle mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. Dadurch können bei chronischen Erkrankungen Heilungsprozesse angeregt oder schon bestehende, verlangsamt ablaufende Heilungsprozesse beschleunigt werden. Die Radiale Stoßwellentherapie regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an. Gegenüber einer Operation hat die Radiale Stoßwellentherapie den Vorteil, nicht gewebsschädigend und außerdem wiederholbar zu sein.

Welche Schmerzen kann man behandeln?
Sehnen- und Sehnenansatzerkrankungen sind meist mit heftigen Schmerzen in der betroffenen Körperregion verbunden. Oft werden die Beschwerden trotz konservativer Behandlung mit Cortison, Physiotherapie oder physikalischer Therapie chronisch. In der Vergangenheit war ein operativer Eingriff – mit all seinen Risiken- die letzte Möglichkeit, um Heilung oder zumindest eine Schmerzlinderung zu erreichen.
Heute kann Dank der Radialen Stoßwellentherapie meist auf eine Operation verzichtet werden.

Die Methode ist sehr gut hilfreich bei:
- Kalkschulter (Tendinosis calcarea der Infra- und Supraspinatusssehne)
- Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)
- Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
- Fersensporn (Plantare kalkaneare Tendoperiostose)                                                     - Plantarfasziitis                                                                                                                                                             - Achillessehnenentzündung/Achillodynie                                                                                                                              - Patellaspitzensyndrom                                                                                                                                                         - Tibiakantensyndrom                                                                                                                                                                     - Bursitis trochanterica                                                                                                                                                             - der Behandlung schmerzhafter muskulärer Triggerpunkte am gesamten Rücken                                                                  - Muskelproblemen (von der schmerzhaften Verspannung bis hin zum Muskelfaser(bündel)riss)                                               - Schmerzhafte Wachstumsstörungen bei Heranwachsenden an Knie und Ferse (Morbus Schalter und Morbus Sever)                - schmerzhafte Polyarthritis der Hände                                                                                                                             - Sprunggelenksarthrose

Für die meisten dieser Beschwerden liegt die wissenschaftlich nachgewiesene Erfolgsquote bei über 80% !!!


Was passiert bei der Behandlung?
Die Behandlung ist besonders schonend, schnell und effektiv: In der Regel erstreckt sie sich über 3 bis 5 Sitzungen von ca. fünf bis zehn Minuten, in der pneumatisch erzeugte Radiale Stoßwellen in die Schmerzregion eingeleitet werden.
Vor der Behandlung wird der Arzt die Schmerzzone durch einen einfachen Tastbefund, im Falle einer Schulterbehandlung oder einer vermuteten Muskelverletzung durch eine Ultraschalluntersuchung, lokalisieren. Während der Behandlung streicht der Arzt mit dem Stoßwellen-Applikator über Ihre Schmerzzone. Sie verspüren einen leichten Schmerz. Im Dialog mit dem Arzt wird dieser Schmerz zur "Feinpositionierung" des Applikators benutzt.
Die Radiale Stoßwellentherapie kommt ohne den Einsatz von Röntgengeräten oder Medikamenten aus. Sie ist besonders schmerzarm und regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an.



Profisportler vertrauen auf die radiale Stoßwellen-Therapie:
Nicht nur erstklassige Fußballclubs wie der FC Barcelona, AC Florenz, FC Liverpool, FSV Mainz 05 oder der FC Augsburg nutzen die Behandlung der radialen Stoßwellen-Therapie. So wurde während der Olympischen Spiele 2008 in Peking das Swiss DolorClast®-System erfolgreich weiterentwickelt. Der schweizer Hersteller EMS wurde vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gebeten Swiss DolorClast® Systeme den Therapeuten der olympischen Athleten zur Verfügung zu stellen um akute Beschwerden zu behandeln. Auch das Schweizer Team wurde während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2015 erfolgreich behandelt.

Peter Stiller gehört zum Expertenzirkel der Firma EMS für die SwissDolorclast-Stoßwellentherapie und arbeitet eng mit den führenden Therapeuten aus Mainz, Darmstadt, Stuttgart und Freiburg und dem weltweit führenden Stoßwellenwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Schmitz zusammen. Diesbezüglich veranstaltete die Firma EMS in Zusammenarbeit mit der deutschen Sportärztezeitung im Oktober 2016 ein Symposium für 50 geladene Ärzte und Therapeuten aus dem Spitzensport. Einen Artikel über den Vortrag von Peter Stiller bei diesem Symposium finden Sie im nachfolgenden Link.

Der Großteil unseres Praxisteams wurde auf alle oben genannten Krankheitsbilder geschult, so dass bei uns stets eine kontinuierliche Behandlung für Sie gewährleistet ist.

Die Sportärztezeitung veröffentlichte in der Ausgabe 04/2016 einen Beitrag zum Thema "Wenn der Muskel zu macht – Stoßwellentherapie, Anwendung im Fußball und bei Olympia"

© Sportärztezeitung








Hier finden Sie weitere Informationen zum Vortrag von Peter Stiller beim Symposium und Workshop des VfB Stuttgart zum Thema "Regeneration und Muskelverletzung"


Hier finden Sie weitere Artikel der sportärztezeitung zu diesem Thema

















Quellen:
© EMS – Electro Medical Systems
© Youtube